Sporthunde
bh
 

Begleithunde

Grundlagen

Der Begleithundesport dient oft als hundesportlichen Einstieg, wobei man ihn nicht unterschätzen darf. Umfasst er doch Spuren, Reviere, Unterordnung, Führigkeit. Es gibt drei Stufen, die Erste ist fakultativ. Das Begleithundetraining ist eine aktive sinnvolle, jedoch zeitlich anspruchsvolle Beschäftigung mit unseren Lieblingen. Der Hund wird in verschieden Arbeiten psychisch wie physisch gefordert. Dies führt zu einem beschäftigten, ausgeglichenen Hund und zu einer intensiveren Führer-Hund Beziehung, was uns auch im Alltag zu Gute kommt.
 
Das Ziel der Begleithundekoordination ist, nebst der sinnvollen Beschäftigung, unsere Hund sportlich an Mehrkämpfen und Prüfungen vorzuführen.
 

Eintritt

Der Übergang von der Junghundegruppe erfolgt durch den Junghundeleiter! Dieser ist zuständig für das Informieren über die verschiedenen hundesportlichen Möglichkeiten in unserem Verein. Er wird interessierte und geeignete Teams an mich weiter leiten.

Wir trainieren einmal in der Woche, entweder mittwochs oder freitags eine Stunde Unterordnung und Führigkeit. Dazu kommt das freie Samstagsnachmittag-Training nach Absprache.

Kosten

Kurskosten für ein halbes Jahr Begleithundetraining Fr. 200.--
In dieser Zeit lernt man auch das Vereinsleben kennen, Freuden aber auch Pflichten. Wer danach weiter dabei sein möchte, kann die Mitgliedschaft beantragen, oder weiterhin jählich Fr. 400.-- bezahlen. 

 

Sanitätshunde

Grundlagen

Der Sanitätshund ist die älteste Art ausgebildeter und eingesetzter Rettungshunde. Mittels Bringsel am Halsband hängend, durchsucht der Sanitätshund in Revierarbeit das Gelände nach verletzten oder vermissten Personen. Im ersten Weltkrieg war er der ideale Gehilfe des Sanitätssoldaten, weshalb er auch diesen Namen erhielt.
 
Der Sanitätshund im Sportbereich hat die Aufgabe in unübersichtlichem Gelände 3 sitzende oder liegende Personen und einen Rucksack oder ein Kleidungsstück zu finden. Auf Anweisung des Hundeführers hat der Hund das Revier systematisch in schneller Gangart abzusuchen. Wird er fündig kommt er mit dem Bringsel im Fang zum Hundeführer zurück. Dieser nimmt den Bringsel ab, schickt den Hund zum Gefundenen zurück, der Hund legt sich dort ruhig hin und wartet auf den Hundeführer.
Es ist ratsam, den Junghund schon früh an den Wald zu gewöhnen. Die Disziplin „Revier“ des Sani Hundes ist am schönsten mit Kontakt- und Apportierfreudigen Hunden aufzubauen, welche gerne Menschen aufspüren. Dabei wird einem klar, dass das Sani Training eine ausgesprochene Teamarbeit ist, das heisst auch, für alle anderen Trainingskameraden zur Verfügung zu stehen. Die Bereitschaft für das Sani Training setzt aber auch einen recht beachtlichen Zeitaufwand voraus, welches der Hund auch mit freudigem Arbeiten dankt.
 

Anforderungsprofil Hund 

Einem lauffreudigen Hund  macht die Revierarbeit richtig Spass. Er sollte menschenfreundlich sein und eine gute Wesensart (keine Aggressivität) aufweisen. Ein Grundgehorsam sollte vorhanden sein und das Apportieren sollte ihm Freunde bereiten. 

Trainingsaufwand

Um eine SanH-Prüfung absolvieren zu können, genügt es nicht, nur einmal wöchentlich ein Training zu besuchen. Besonders bei einem Hund welcher frisch aufgebaut werden muss, ist es sehr wichtig auch ausserhalb der ordentlichen Trainings zu üben.

Trainingsplan

Wir trainieren jeweils am Sonntagmorgen ab 08.30 Uhr je nach Bedürfnis im Waldrevier und auf dem Übungsplatz des KV Wengi. Das Unterordnungstraining findet am Freitagabend auf dem Trainingsplatz des KV Wengi statt.

Unser hoch motiviertes Team um unsere Übungsleiterin Rachel Lohm würde sich sehr freuen dich in unserer Gruppe begrüssen zu können. Melde dich bei mir. Um erste Eindrücke zu erhalten, besuchst du uns während 2 - 3 Trainings, um dich danach zu entscheiden, ob du einen Sanitätshundekurs absolvieren möchtest.

Administratives

  • Ein Sanitätshundekurs dauert 6 Monate. Die Kurskosten betragen Fr. 200.-.
  • Nach Ablauf des Kurses kannst du dich entscheiden, ob du dem Verein beitreten (Mitgliederbeitrag zur Zeit Fr. 80.--) oder erneut einen Kurs besuchen willst. 
  • Bei Verhinderung werden keine Kurskosten zurückerstattet. 
  • Einen Prüfungszwang besteht nicht.
  • Es versteht sich von selbst, dass der Hund versäubert zum Training erscheint.
  • Es ist wünschenswert, dass die Trainingseinheiten regelmässig besucht werden und die Zeit dafür eingeplant wird.

Obedience

Grundlagen

Obedience ist eine reine Unterordnungs/Führigkeits-Prüfung, bestehend aus zehn einzelnen Übungen. Es gibt folgende Stufen

  • Beginners
  • Obedience 1
  • Obedience 2
  • Obedience 3

Obedience zeichnet sich dadurch aus, dass viel Wert auf ein harmonisches, motiviertes Mensch-Hund Team gelegt wird. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie in jeder Stufe schwieriger werden, nur ein eingespieltes Team schafft es bis zur Obedience Stufe 3. Prüfungen finden in der ganzen Schweiz statt. Der Hund wird dabei ohne jegliche Hilfsmittel also auch ohne Leine und Halsband geführt.

Die Teilnahme an der Prüfungen ist für alle Hunde offen.


Bei Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.

Fährtenarbeit / Sachrevier

 

Grundlagen

Die Fährten- und Sachrevierarbeit ist ein grosser Bestandteil in folgenden Sportarten: Begleithund und Vielseitigkeitsprüfung. Im IPO gibt es nur die Fährtenarbeit und kein Sachrevier.

Fährten- und Sachrevierarbeit

Die Koordination Begleithunde bietet regelmässig Trainings in beiden Arbeiten an.
Wir informieren unsere Kurs- und Sporthundeteilnehmer wann und wo jeweils trainiert wird.

Weitere Informationen zum Begleithundefährten und Sachrevier, erhaltet Ihr automatisch, wenn ihr Euch für den Begleithundesport anmeldet.

Fährtenhund 15

Auch die Ausbildung zum Fährtenhund 15 bieten wir an.
Eine anspruchsvolle Arbeit für Mensch und Hund.

Bei Fragen zu Fährten 15 stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.

Sandra Mattioli


Onlineanmeldung zu unseren Sporthundekurse

 

Bei Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.
 
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